OEM & Lieferant: Ausgabe 1/2014 - page 9

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Wie stellen Sie bei der NORMA
Group eine weltweit einheitliche
Qualität sicher?
Michael Potts:
„Die NORMA Group ist in
den drei Regionen Amerika, Asien-Pazi-
fik und EMEA (Europa, Naher Osten und
Afrika) präsent. Dabei verfügen wir über
eine gemeinsame Organisationsstruktur
und nutzen an allen Standorten diesel-
ben Kennziffern, Systeme und Verfahren.
Das schafft Konsistenz. Die Teamkollegen
arbeiten über die Ländergrenzen hinweg
eng zusammen, sodass es eine intensive
Kommunikation zwischen den Regionen
und Abteilungen gibt. Im Bereich EJT
konzentrieren wir uns auf hochentwickelte
Verbindungstechnik für Erstausrüster und
fertigen eine breite Palette an Metall- und
Kunststoffteilen. Da viele EJT-Kunden
global aufgestellt sind, müssen die Regi-
onen eng miteinander kooperieren, um
für die Kunden überall auf der Welt eine
gleichbleibende Qualität der Produkte
und des Services zu gewährleisten.“
Welche innovativen Produkte hat
die NORMA Group zuletzt auf den
Markt gebracht?
Michael Potts:
„Eine unserer jüngsten
Entwicklungen ist die Breeze Super-Seal-
Schelle, die auch höheren Belastungen
wie steigenden Temperaturen und Druck-
verhältnissen standhält. Sie verbindet
Hochdruck-Fluidleitungen aus Kautschuk
oder Silikon wie zum Beispiel Kühlmittel-
und Ladeluftleitungen in Kraftfahrzeugen,
Schiffen, Land- und Baumaschinen. Die
Breeze Super-Seal kombiniert verschiede-
ne Verbindungstechnologien miteinander
und ist daher besonders robust.“
Wodurch zeichnet sich die Breeze
Super-Seal aus?
Michael Potts:
„Die Super-Seal eignet sich
zum Verbinden von Fluidschläuchen mit
Durchmessern zwischen 34 und 102 mm.
Die Schelle hat ein durchgehend profilier-
tes Band, das einen hohen Anpressdruck
gewährleistet. Zwei im Schellenband
integrierte Profilringe konzentrieren
den Anpressdruck auf einen sehr klei-
nen Bereich und üben damit mehr Kraft
aus – bei gleicher Vorspannkraft. Dieses
doppelte Dichtungsprofil hilft Leckagen
zu verhindern und den Schlauch zu fixie-
ren. Das Schraubengehäuse konnten wir
aufgrund des doppelten Profilrings ver-
senkt anbringen, sodass eine 360-Grad-
Abdichtung gewährleistet ist. Die Breeze
Super-Seal-Schelle hat einen Schnecken-
gewinde-Schließmechanismus und kann
dadurch für Schläuche mit unterschiedli-
chen Durchmessern verwendet werden.
Dieser Mechanismus hat für unsere Kun-
den den Vorteil, dass sie nicht für jede
Anwendung einen spezifischen Artikel
verwenden müssen, sondern die Super-
Seal auch für unterschiedliche Durch-
messer einsetzen können. Die optionale
Tellerfeder eignet sich für Schläuche, die
einer höheren Kompression ausgesetzt
sind, und gewährleistet den erforderli-
chen Anpressdruck der Schelle, auch
wenn der Verbindungsdurchmesser
schrumpft.“ 
Welche Vorteile bietet die Breeze
Super-Seal dem Nutzer?
Michael Potts:
„Es wurde getestet, wie
sich der Anpressdruck einer Schelle um
einen Schlauch verändert, wenn sich der
Durchmesser des Schlauchs aufgrund
von Temperatureinwirkung oder Materi-
aleigenschaften verringert. Unsere bis-
herigen Tests zeigen, dass der Anpress-
druck der Breeze Super-Seal um bis zu
50 Prozent höher ist als bei anderen
Schellen. Wir haben außerdem einen
Hochbelastungstest für besonders hohe
Temperaturen und Druckbelastungen
entwickelt. Damit prüfen wir, ob unsere
Produkte ausreichend robust sind. Die
Breeze Super-Seal-Schel-
le besteht diesen Test
zu 100 Prozent und ist
damit eine deutliche
Verbesserung gegen-
über den am Markt
verfügbaren Produk-
ten.“
n
Michael Potts ist
Vice President Sales &
Application Engineering
EJT für die Region Amerika
bei der NORMA Group.
BREEZE Super-Seal-Schelle
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