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dort

werkstückgeführt

unterschiedli-

che Arbeitsschritte. Danach übergibt er

das Teil an eine Spannvorrichtung, an der

schlanke MH50 werkzeuggeführt weitere

Schleifprozesse durchführt. Um die vorge-

gebenen Taktzeiten zu erreichen, hat Auto-

mationsRobotic die Prozesse so aufeinan-

der abgestimmt, dass die Roboter an ihren

Stationen gleichzeitig arbeiten können und

sich immer zwei Strukturteile gleichzeitig

in der Zelle befinden. Sind alle Schleifope-

rationen ausgeführt, entnimmt der MS80W

das Teil aus der Spannvorrichtung und legt

es wieder auf dem Transferband ab. Um

integrierte Qualitätsprüfungen zu ermög-

lichen, können die Teile alternativ auch über

eine Serviceschublade ausgeschleust wer-

den.

Über 800 Bearbeitungs-

varianten möglich

Wie viel Know-how in der Anlage steckt,

unterstreichen zwei technische Highlights.

Das ist zum Einen die automatische Ver-

schleißkompensation der Schleifmittel.

Dabei wird der Zustand der Schleifmittel

permanent sensorisch überwacht. Anhand

der ermittelten Daten erfolgt dann die au-

tomatische Anpassung der Roboterbahnen.

Nur so lassen sich die hohen Anforderungen

der Automobilhersteller nach gleichbleiben-

der Bearbeitungsqualität und garantierter

Prozesssicherheit samt durchgängiger Do-

kumentation gewährleisten.

Besonders stolz ist Walter Schaffhauser

auch auf die Programmiermöglichkeitenmit

einer beeindruckenden Fülle an hinterlegten

Bearbeitungsvarianten: „Für die Struktur-

teile sind fünf Flächen definiert, die immer

zu bearbeiten sind. Hinzu kommen weitere

29 Flächen, die optional je nach Werkzeug-

verschleiß im vorgeschalteten Aluminium-

druckgussprozess zu überschleifen sind.

Der Bediener kann jede dieser Fläche einzeln

direkt amVisualisierungsdisplay der Anlage

an- oder abwählen. Rein rechnerisch erge-

ben sich aus der beliebigen Kombination

der Flächen über 800 Bearbeitungsvarian-

ten, für die wir inmühevoller Kleinarbeit die

komplette Programmierung der Roboter

erstellen mussten.“

Yaskawa Roboter trotzen

dem Schleifstaub

Der Knackpunkt im Pflichtenheft aber war

eindeutig die Einhaltung der Anlagenver-

fügbarkeit von 99,65 Prozent unter den ge-

gebenen Extrembedingungen. Wie hart die

Einsatzbedingungen tatsächlich sind, zeigt

sich beimVor-Ort-Fototermin. Überall feins-

ter Schleifstaub, der sich in der Zelle und

auf den Robotern flächendeckend verteilt.

Starten die Sechsachser ihre Schleifarbeit,

ist an Fotoaufnahmen nicht mehr zu denken.

Der Motoman MH50 übernimmt die werkzeugge-

führten Schleifaufgaben.

Weitere Informationen unter

www.normagroup.com

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